Safety First

Die Verkehrssicherheitsdienste sind eine Kernkompetenz der Forrer AG.

Alles begann als Nebenschauplatz der freiwilligen Feuerwehr. Patron Walter Forrer suchte einen Nachfolger und stiess auf den Kameraden Balmer-Bühler. Dieser übernahm 2015 und machte aus dem Spezialisten für Verkehrsdienste einen Anbieter mit breitem Sicherheitsangebot. Das wichtigste Kapital sind die Mitarbeitenden und als grösste stärke nennt der politisch in Bassersdorf engagierte Sicherheitsexperte die grosse Flexibilität.

Sascha Balmer-Bühler war kürzlich in der Region Zürich unterwegs, und was er sah, gab ihm zu denken. Über 50 Prozent der Passanten starren aufs Smartphone, während sie Strassen überqueren und über Gehsteige und Plätze hetzen. Das ist brandgefährlich und zeigt, dass die Menschen viel zu wenig für Risiken im Alltag sensibilisiert sind. Entsprechend lautet die Antwort auf unsere Frage:

«zürichRundschau»:Was ist Ihr wichtigster Ratschlag an unsere Leser in Sachen Sicherheit? Sascha Balmer-Bühler: Augen offen halten!

Herr Balmer-Bühler, Ihr Versprechen lautet: forrer.ag – einfach. innovativ.sicher. Gehen wir der Reihe nach. Was sagen Sie zu einfach? Es ist eines unserer prägenden Merkmale. Wir sind sehr unkompliziert. Der Kunde ruft an, benötigt eine Sicherheitsdienstleistung, oftmal sehr kurzfristig, und dann sind wir sehr unbürokratisch, ohne lange Verträge. Planen, Bestätigen, Arbeiten, einfach.

Innovativ zu sein, behaupten die meisten Schweizer Firmen. Geben Sie uns bitte ein paar Beispiele.
Wir erfinden das Rad nicht neu, aber wir sind stets am Puls der Zeit. Wo zeichnen sich neue Sicherheitsbedürfnisse ab? Wir sind der Überzeugung, dass die Arbeitskraft von Mitarbeitern mit Technik mehr und
mehr eingesetzt werden muss. Ein aktuelles Beispiel: Seit einem Monat bieten wir die Vermietung und den Verkauf von Lichtsignalanlagen an. Sie haben zum Beispiel einen Wasserrohrbruch und könnten die Arbeiten im Schutz der Bauabschrankung ohne Verkehrssicherheitsdienst reparieren. Wir sind sehr schnell vor Ort, regeln den Verkehr, bis das LSA aufgebaut ist, und lassen später die Technik arbeiten. Eine Kombination von Sicherheitspersonal und Technik (Lichtsignalanlagen mit und ohne Busbevorzugung) ist gerade während der Stossverkehrszeiten effizient. Wir wollen dabei nicht den Menschen ersetzen, ganz im Gegenteil. Der Mensch soll technische Hilfe bekommen, wo nötig, und die Technik bedienen können …

Werber machen ganz lausige Eigenwerbung. Wie haben Sie es mit Ihrer eigenen Sicherheit? Wenn man nicht bei sich selber beginnt, wie soll man in der Lage sein, Sicherheit von hoher Qualität anzubieten? Wir verstehen uns als Vorbilder!

Was ist Ihr wichtigster Ratschlag an unsere Leser in Sachen Sicherheit?
Augen offen halten! Ich war gestern in der Region Zürich unterwegs. 50 Prozent der Passanten starren aufs Smartphone, während sie Strassen überqueren und über Gehsteige und Plätze hetzen. Das ist brandgefährlich und zeigt, dass die Menschen viel zu wenig für Risiken im Alltag sensibilisiert sind. Man nimmt sie kaum mehr war. Hier platziere ich einen dringenden Appell an die Eigenverantwortung.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit?
Die Vielseitigkeit. Jeder Tag bietet andere Herausforderungen. Ein Beispiel von heute. Wir haben volle Auftragsbücher, das ist natürlich schön. Aber vier Kunden rufen an und verschieben baustellen- und wetterbedingt Aufträge. Wir zeigen uns Kunden gegenüber kulant, schliesslich trifft sie in der Regel keine Schuld. Aber zur Vorbeugung legen wir grossen Wert auf Kommunikation. Manchmal sind Verschiebungen absehbar. Wenn wir das wissen, planen wir flexibel und können dann auch kurzfristige Anfragen ausführen.

Sie bieten verschiedene Dienstleistungen an. Als Privatperson, wozu kann ich Sie engagieren?
Blumengiessen. Im Ernst, auch das gehört mit zum Angebot. Während Ferienabwesenheiten schauen wir zu Hause nach dem Rechten. Sicherheit, Post, Katzen füttern und eben, Blumengiessen. Dazu, generell für Privatpersonen, Bewachungen, die Begleitung von Bauarbeiten und vieles mehr.

Und als Firma?
Unsere Kernkompetenz sind die Verkehrssicherheitsdienste. Wir erstellen dabei ganze Konzepte, die alles beinhalten, von der Analyse bis zu den Bewilligungen. Der Kunde kann mit den Bauarbeiten beispielsweise starten, und alle Sicherheitsfragen und Bewilligungen sind geregelt. Wir machen auch Ordnungsdienste für Gemeinden und Städte, Schulanlagen und Gemeindehäuser plus leisten wir «Kontrolle Ruhender Verkehr» (KRV) oder besser bekannt unter OBV-Dienste. Das heisst, wir schreiben Bussen. Jetzt, im Sommer sind Verstösse in den Bereichen Littering, Parking und Feuer leider an der Tagesordnung.

Objektschutz, was ist das bislang, sagen wir, aussergewöhnlichste Objekt, das Sie bewachen durften?
Vielleicht kein Objekt. Aber auf unseren Auftrag fürs Knabenschiessen beim Albisgüetli sind wir schon stolz. Ich durfte die Position des Chef Verkehr in der Kommission Knabenschiessen Zürich übernehmen. Das ist jedes Jahr ein Highlight.

Sicherheit wird immer mehr zum Thema. Die Leute sind besorgt. Es herrscht die Meinung, dass immer mehr passiere. Teilen Sie diese Einschätzung?
Leider, ja. Diskussionslos. Es scheint mir, die Menschen übernehmen weniger Eigenverantwortung und es wird mehr provoziert, auch in der Schweiz.

Ihre Mitarbeitenden befinden sich an der Front nahe an möglichen Konfliktherden. Welche Rolle spielt die Schulung?
Mitarbeiterschulung steht für uns an erster Stelle! Es ist aber eine grosse Aufgabe, weil immer wieder neue Herausforderungen auf uns zukommen. Insgesamt schulen wir neben Sozial-, Branchen-, Betriebs- und Fachkunde selbstverständlich auch alle rechtlichen Aspekte unserer Arbeit.

Worauf achten Sie ganz speziell, wenn Sie neue Mitarbeitende einstellen?
Wir haben seit diesem Jahr einen neuen Rekrutierungsprozess. Dabei stehen menschliche Aspekte ganz weit oben. Eine Person muss nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sie muss auch menschlich zu uns passen. Ein Beispiel ist die Flexibilität. Sommerzeit ist Baustellenzeit und da haben wir enorm viel Arbeit. Im Winter ist es genau andersrum. Entsprechend fallen Ferien und Freitage in die Winterzeit. Das passt nicht allen gleich.

Gibt es Aufträge, die Sie aus bestimmten Gründen ablehnen?
Ja! Und zwar dann, wenn die Sicherheit unser eigenen Mitarbeitenden nicht gewährleistet ist. Ein Beispiel. An einer Vierarmkreuzung ist ein Mitarbeitet für maximal eine halbe Stunde voll konzentrationsfähig. Deshalb sind für solche Aufträge immer mehrere Mitarbeitende erforderlich. Wenn das für den Kunden preislich nicht drinliegt, müssen wir passen.

Gibt es handkehrum bestimmte Aufträge, vielleicht auch Kunden, von denen Sie gerne mehr hätten, auch, weil Sie für diese besonders attraktiv wären, als Security Firma?
Wir arbeiten sehr gerne für die Gemeinden und Städte. Unsere «Kon trolle Ruhender Verkehr» (KRV) oder eben OBV-Dienste wollen wir dafür ausbauen. Unsere Auftragsbücher sind voll. Dennoch ist das Neukundengeschäft sehr wichtig für uns und wir freuen uns auf jede Auftragsart, vom Blumendienst bis zur Grossbaustelle.

Worin sind Sie besser als die anderen?
Besser? Das sollen unsere Kunden und Mitarbeitenden beurteilen. Herausheben möchte ich aber unsere Mitarbeitenden. Wir investieren viel in ihre Ausbildung und achten auf ein gutes Betriebsklima. Einmal im Monat findet jeweils der «Donschtighöck» statt. Auf Kosten der Firma kommen alle zusammen, mal zum Grillieren, mal auf ein Fondue, je nach Jahreszeit. Sie zahlen es mit guter Leistung zurück, was unseren Kunden zugute kommt. Diese wiederum schätzen unsere Flexibilität. Sie ist auch eine Stärke.

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