Glaubwürdiger Transfer von Kommunikationszielen

Kevin Lütolf – ein Geschäftsmann mit konkreten Visionen.

Kevin Lütolf ist Männermodel und erfolgreich – unter anderem hat er in seinem Beruf auch in der Business- und Unternehmerwelt fuss gefasst. Seine Stärke: die Authentizität. Er verkörpert in seinen Rollen als Markenbotschafter, Influencer und als «Gesicht von Kampagnen» genau das, was Marken, Konzerne und Unternehmen in der Regel bewusst vermitteln wollen: Dynamik, Seriosität, Glaubwürdigkeit und mentale Fitness.

In der heutigen Zeit müssen sich Unternehmen gut vermarkten und darstellen. Oft genug greift man da – sowohl bezüglich Promotion wie auch für Footage – auf Menschen zurück, die ein Kommunikationsziel sehr gut rüberbringen können. Da kommt Kevin Lütolf ins Spiel. Der gelernte Technische Kaufmann hat es geschafft, sowohl in der Welt der Mode, des Sports und der Luxusmarken als Männermodel Fuss zu fassen. Aber der in Zürich wohnhafte Lütolf hat auch eine Nische für sich entdeckt: die Businesswelt. Hier stehen die Marketing abteilungen auf Typen wie ihn. Denn er eignet sich, trotz seines sportlichen und jugendlichen Aussehens, bestens als Vermittler von Botschaften, bei welchen es um Business- und Wirtschaftsthemen geht. Professionelle Männermodels, die dafür geeignet sind und (noch) nicht zur Trendgruppe der «Best Agers» oder zur «Silver Society» gehören, sind schwer zu finden. Da hat Kevin Lütolf ein Alleinstellungsmerkmal – ein USP gewissermassen. Lütolf eignet sich ideal als Testimonial. Er kann die Glaubwürdigkeit einer Marke, eines Produktes oder einer Dienstleis tung steigern. Denn bei der Auswahl des Testimonials ist es entscheidend, dass das Marken- oder Produkt-Image mit dem Look und der Persönlichkeit des Werbebotschafters übereinstimmt, um eine Glaubwürdigkeit und einen positiven Imagetransfer zu erschaffen. Nach Marktforschungsanalysen ist ein kontinuierlicher Anstieg von Testimonial-Werbung in den letzten Jahren zu verzeichnen.

Lütolfs Pluspunkte im hart umkämpften Männermodelmarkt: die Authentizität. Er kann den Sportler, den modebewussten Erfolgsmenschen, den Unternehmer darstellen und die Botschaft kommt an. Zudem gehört Lütolf zu den bekanntesten Influencern der Branche in der Schweiz (Finalist in der Kategorie Beauty beim Swiss Influencer Award 2019), was ein weiterer Pluspunkt bedeutet. Im Zeitalter der viralen Verbreitung von Botschaften mit PR Impact ist dieser Zusatznutzen für die Auftraggeber / innen nicht unerheblich zu gewichten. Die Authentizität verstärkt sich im Übrigen, wenn man ihn als Unternehmer erlebt. Mit seinem Unternehmen Kompleazy vermarktet er sich und andere professionell. Wir wollten mehr über Kevin Lütolf und sein Erfolgsgeheimnis erfahren:

«Geschäftsführer Zürich»: Kevin Lütolf, wie wird man in diesem Business erfolgreich? Gibt es noch andere Aspekte als das Alleinstellungsmerkmal und besondere optische Spezifika?
Kevin Lütolf:
Ich denke, dass man in meiner Branche flexibel sein muss und in verschiedene Rollen schlüpfen kann. Man kann sich auf einige Bereiche oder eine Nische fokussieren. Aber am besten nicht eine Nische suchen, bei welcher wenig Marktanteil zu gewinnen ist. Bei mir sind die Themenbereiche Sport, Fashion und Lifestyle ebenso wichtig wie Business. Das hat folgende Bewandtnis: Wird man in eine Kategorie eingeordnet, kann es mit der Auftragslage schnell mal eng werden. Das heisst, man muss an seinen diversen Looks arbeiten und diese jeweils perfektionieren. Das ist wichtig, wenn man in die kommerzielle Richtung gehen will. Die Nachfrage im Bereich Business ist steigend. Es werden authentisch wirkende Frauen und Männer gesucht, die ein Kommunikationsziel nicht nur vermitteln, sondern auch eine besondere Rolle verkörpern können.

Auf die Ausstrahlung kommt es an, mehr als auf irgendwelche genormten Masse. Körperliche Fitness ist zudem unerlässlich, zumal man als Model lange Ausdauer beweisen muss. Durchhänger sind selten. Wer stets und ständig nur einen Look drauf hat, kann durch Agenturen nicht mehr so flexibel vermittelt werden.

Welches sind die meistformulierten Wünsche an Sie bei Booking-Anfragen aus dem KMU- und Arbeitswelt-Bereich?
In der Regel bekomme ich natürlich viele Anfragen aus dem Bereich Life style und Sport sowie als Testimonial für Marken. Aber eben auch aus der Business welt. Das hat auch damit zu tun, dass ich wohl ein Typ Mann bin, der als Unternehmertyp auch durchgeht. Ausser dem stehen mir Anzüge besonders gut und der Look des modernen Businessmannes passt zu mir. Bei weiblichen Models kann im Modelbusiness mit Ende 20 schon oft ein Karriereknick erfolgen. Bei Männern ist dies oft anders. Mitunter ein Grund: der Trend zu den Best Agers. Reif oder / und souverän wirkende Männer sind begehrt – besonders als Testimonials für Business themen. Wichtig ist und bleibt jedoch, dass auch diese Männer models vital und sogar jugendlich wirken. Grosse Agenturen haben Best Agers unter Vertrag.

Wie verbindet man Lifestyle mit Businessthemen?
Viele Start-ups und Unternehmen, die sich als eine Art «Third Place» für die Geschäftsleute sehen, setzen auf die Kombination von Lifestyle und Business. Für mich als Netzwerker ist es natürlich eine schöne Herausforderung, mich in der Businesswelt zu bewegen. Da ergeben sich oft Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit. Die Bereiche Lifestyle und Business verschmelzen oft miteinander.

Sie helfen mit ihrer Firma KOMPLEAZY bei der Vermarktung deren Produkte und Dienstleistungen sowie beim Branding und der Positionierung der Marke(n). Wie vermarkten Sie sich eigentlich selbst?
Man muss sich natürlich positionieren und Alleinstellungsmerkmale haben. Aber wie schon in einer vorherigen Antwort angedeutet, wäre es fahrlässig, wenn man nur auf eine bestimmte Affinität setzen und nur in einer Nische Erfolg suchen würde. Gleichzeitig ist man auch als vielseitiges Männermodel einer grossen Konkurrenz ausgesetzt. Also braucht es Authentizität in verschiedenen Sparten. Wichtig erscheint mir, dass dieses viel zitierte Wort Authentizität nicht einfach eine Worthülse ist. Die Glaubwürdigkeit muss zwingend da sein. Die Menschen erkennen sofort, wenn jemand nicht authentisch ist. Da kann man noch so ein guter Verkörperer von Rollen sein. Man muss zwingend hinter dem stehen, was man macht. Bei der Eigenvermarktung ist zudem elementar, dass man mittelfristig strategisch denkt. Ich will auch in zehn Jahren noch erfolgreich sein in diesem Metier. Also wählt man sehr genau aus, für wen man arbeitet.

Ein weiterer Trend geht zum «perfekt unperfekten Typen»: Kleine
Makel werden zum Hingucker. Trotzdem passen viele noch immer in  ein Model- Schema: guter Körperbau, eine gewisse Grösse und eben der richtige Ausdruck. Für sie gibt es meist gesonderte, darauf spezialisierte Agenturen.

Aussehen, körperliche und mentale Fitness und authentisches Auftreten sind wichtig in Ihrem Beruf. Was aber braucht es noch, um in Ihrer Branche erfolgreich zu sein?
Ausserordentlich wichtig ist der Aufbau eines Netzwerkes. Kundenpflege und -bindung sind in unserem Business sehr wichtig. Ich bin zudem nicht nur am Set oder bei Shootings professionell und diszipliniert, sondern auch bei den flankierenden Aufgaben wie beim Offertwesen und in der Nachbearbeitung der Aufträge. In der heutigen Zeit schätzen die Auftrag geberinnen und Auftraggeber ausserdem noch sehr, wenn man in den Sozialen Medien eine gewisse Reichweite und Glaubwürdigkeit geniesst. Und auch hier heisst das Motto: Disziplin und Seriosität mit Lifestyle und einer gewissen Unbeschwertheit paaren. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich den Lifestyle, den ich verkörpere, auch leben darf.

Können Sie uns beschreiben, wie Ihr Alltag aussieht, wenn Sie ein Shooting oder eine Keynote für Konzerne und KMU durchführen?
Den sozusagen normalen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. Es kann sein, dass ich einige Wochen unterwegs bin oder aber ich bin in Zürich an einem Event, mache Lifestyle-Filme und so weiter. An freien Tagen frühstücke ich ausgiebig, beantworte meine E-Mails, schreibe Offerten, gehe ins Fitnesscenter. Wichtig dabei ist natürlich, alles gut zu dokumentieren. Je nach Saison arbeite ich auch ausserhalb von Zürich, beispiels weise in Kapstadt, von Januar bis März, da dort zu dieser Zeit viele Produktionen laufen und potenzielle Kunden vor Ort sind.

Ist in Ihrem Beruf die Preispolitik ein hoher Entscheidungsfaktor oder eher zweitrangig?
Natürlich habe ich mich über die Jahre als Marke in diesem Metier etablieren können. Zusammen mit meiner Reichweite und dem Interessenpotenzial, welche meine Aktionen in den Sozialen Medien erwirken, kann ich eine gute Preispolitik betreiben. Das Wichtigste jedoch in diesem Geschäftsbereich ist die Transparenz. Wie in jedem Geschäft gibt es natürlich Preisdifferenzierungsmöglichkeiten bei Neu- oder Stammkunden. Mein Motto ist: Hauptsache fair und den Budgetmöglichkeiten der einzelnen Kunden entsprechend.

Wie unterscheiden sich die Aufträge aus der Wirtschaft und Arbeitswelt von jenen aus der Mode-, Fitness / Sport- oder Unterhaltungsbranche?
An einem Beispiel kann ich das gut darstellen: Bei einem Kunden aus Israel ging es um ein SIM-Karten-System mit weltweit gleichen Roamingpreisen. Dieser Kunde wollte ein bestimmtes Kommunikationsziel mit einer bestimmten Tonalität mithilfe eines Lifestyle-Videos vermitteln. Das bedingt nicht nur eine enge Zusammenarbeit, sondern auch gute Storytelling-Fähigkeiten, was in der Geschäftswelt bei der Vermarktung immer wichtiger wird.

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