Ein Zürcher Stern am portugiesischen Firmament

Kennen gelernt hat sich das Paar im Londoner Hauptquartier der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers. Der Betriebswirt der Hochschule St. Gallen war zuvor für den Vorstand der Metro Holding AG in Zug, in der Schweiz, tätig. Seine Frau, eine Britin mit indischen und singapurischen Wurzeln, startete nach ihrem mit Auszeichnung an der Universität von London abgeschlossenem Ingenieursstudium die berufliche Laufbahn bei der Unternehmensberatung. «Im Jahr 2000 haben wir in Zürich geheiratet. Wir wollten nicht nur eine Familie gründen, sondern auch ein Familienunternehmen auf die Beine stellen», so der Schweizer. Roman und Chitra, die inzwischen auch die Schweizerische Staatsbürgerschaft besitzt, kehrten der britischen Metropole den Rücken und zogen an den südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes, nach Sagres in Portugal, von wo aus sich einst Heinrich der Seefahrer aufmachte, im Namen der portugiesischen Krone die Welt zu entdecken. Mit ihm teilen die Sterns den Pioniergeist und die Visionen. Nachdem sie das Grundstück vom Thuner Bauunternehmen Frutiger AG gekauft hatten, eröffnete 2010 das Martinhal Beach Resort & Hotel nach einer insgesamt sechsjährigen Planungs- und einer zweijährigen Bauphase. Von Beginn an legten die Eigentümer Wert darauf, dass der Betrieb mit Liebe zum Detail und familiärer Hand geführt wird. Heute ist das Juwel an der Südwestalgarve die eleganteste Luxus-Ferienanlage Südeuropas.

Martinhal vereint die Annehmlichkeiten eines exklusiven Resorts mit der Philosophie «Barefoot Luxury». Auf festliche Garderobe in den Restaurants wird verzichtet und wenn der Sprössling während des Essens ungeduldig auf dem Hochstuhl hin und her rutscht, wartet im Nebenraum eine Betreuerin mit Malstiften und Bauklötzen. Mit dem 37 Zimmer umfassenden Fünf-Sterne-Hotel und den 132 Ferienhäusern kreierten die engagierten Unternehmer ein Ferienidyll, in dem sich der anspruchsvolle Gast wie zu Hause fühlt. Um dem Resort einen Lifestylecharakter mit Wohfühlatmosphäre zu verleihen, verzichtete der Innendesigner Michael Sodeau auf Serienprodukte. Regionale Materialien wie Naturstein, Holz und Kork präsentieren sich elegant, ohne dabei die Funktionalität für Familien außer Acht zu lassen. Die Privatsphäre der Familie steht stets im Mittelpunkt. Jedes Familienmitglied kann sich seine individuellen Wünsche erfüllen. Falls die Eltern einmal Zeit für sich haben oder die Kinder gleichaltrige Freunde treffen möchten, stehen verschiedene Einrichtungen zur Verfügung, in denen für eine altersgerechte Betreuung gesorgt ist. So gibt es eine Kinderkrippe (6–23 Monate), einen Kids-Club (2–4 Jahre) oder den Fox-Club (5–8 Jahre).

Ältere Kinder und Jugendliche fühlen sich im Explorer- und Adventure Club zuhause. Zukünftig soll die Martinhal Familie weiter wachsen. Im Süden Irlands gibt es bereits ein Schwesternhotel, das Liss Ard (www.lissardestate.com). Das 200 Hektar grosse viktorianische Anwesen mit Unterkünften in Landhäusern und ehemaligen Stallungen ist ebenfalls beliebt bei Familien. Auch für Portugal haben Roman und Chitra Stern eine weitere Vision: In Lissabon soll ein luxuriöses Familienhotel entstehen.

www.martinhal.com

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