Schweizer E-Shopper wollen Zeit und Geld sparen.

Ein Grossteil der Schweizer E-Shopper kauft auf ausländischen Plattformen und lässt sich von Social Media und Influencern leiten.

Eine repräsentative Studie der DPDgroup zeigt, dass 13.5 Prozent der Schweizer Einkäufe inzwischen online erfolgen, das entspricht exakt der Zahl im europäischen Durchschnitts-Vergleich. 83 Prozent aller Schweizer E-Shopper sind regelmässig online auf Shoppingtour unterwegs, 44 Prozent kaufen monatlich online ein. Die Schweiz befindet sich damit im europäischen Mittelfeld. Vor ihr sind Länder wie Polen (Platz Eins), Österreich, Irland, UK, Holland, Deutschland, Rumänien, Littauen und Belgien. Das Schlusslicht bilden Spanien und Portugal.

87 Prozent lassen sich die Ware nach Hause liefern, zwölf Prozent holen sie an einer Poststelle ab, elf Prozent an die Arbeitsstelle und neun Prozent bei einem Paket-Dienstleister.

Die Erfahrungen mit dem E-Shopping sind für die Schweizer E-Shopper positiv, wenn auch leicht unter dem europäischen Durchschnitt (für 70 Prozent von ihnen war ihre letzte Einkaufserfahrung gut verglichen mit 78 Prozent im europäischen Durchschnitt).

69 Prozent der regelmässigen E-Shopper finden, dass Marken und Unternehmen Verantwortung für die Umwelt tragen sollen. Jedoch kaufen nur 51 Prozent umweltfreundliche Produkte und 52 Prozent wären bereit, mehr zu bezahlen. 59 Prozent aller Schweizer E-Shopper lassen sich bei der Wahl ihrer Webseiten, auf denen sie einkaufen, von Social Media und Influencern beeinflussen – sie befinden sich damit unweit des europäischen Durchschnitts (60 Prozent).

74 Prozent der Schweizer E-Shopper sind der Überzeugung, dass Online-Shopping Zeit spart, 53 Prozent wollen damit Geld sparen. Online geshoppt wurden auch 2019 vor allem Kleider (63 Prozent), Schuhe  (48 Prozent) und Bücher  (42 Prozent). Mode liegt dabei über dem europäischen Durchschnitt von 58 Prozent.

Spitzenklasse sind die Schweizer aber im Retournieren von Waren – 14 Prozent der Befragten haben ihre letzte Bestellung zurückgeschickt. Europaweit sind es neun Prozent.

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