Ökobilanz Gesprudeltes Wasser – So eine Verschwendung!

Am Mittwoch, 22.3.2017 ist internationaler Weltwassertag. Grund genug über die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage des Menschen nachzudenken. Schweizer Haushalte profitieren von ausgezeichnetem Trinkwasser. Wasser aus der Leitung verfügt über einen hervorragenden Geschmack und ist umweltfreundlicher als abgefülltes Wasser. Würden Schweizerinnen und Schweizer auf importiertes Mineralwasser in PET-Flaschen verzichten und nur noch Leitungswasser trinken, könnten rund 333‘000 Liter Erdöl pro Tag eingespart werden. (PPR/SodaStream)

Aus unseren Leitungen fliesst einwandfreies Trinkwasser – dennoch geben die Schweizer Konsumenten jährlich über 250 Mio. Franken für abgefülltes Mineralwasser aus! Genug Geld verschwendet? Eine kostensparende und umweltschonende Alternative ist Hahnenwasser. Und wer mag, sprudelt es sich ganz frisch, direkt ab der «Quelle».

Aus unseren Leitungen fliesst einwandfreies Trinkwasser, das die Reinheitsanforderungen von Mineralwasser sogar übertrifft. Ob in der Stadt oder auf dem Land – das Wasser kann überall ohne Bedenken getrunken werden. Dennoch geben die Schweizer Konsumenten im Detailhandel jährlich über eine Viertelmilliarde Franken für abgefülltes Mineralwasser aus. Das belegt das Marktforschungsunternehmen Nielsen mit Ergebnissen aus einem Konsumpanel.

Schweizer Trinkwasser hat top Qualität

Hahnenwasser unterliegt strengeren Regularien und engmaschigeren Kontrollen als Mineralwasser und ist das meistgeprüfte Lebensmittel überhaupt. In grösseren Städten werden pro Jahr bis zu 100‘000 Probeentnahmen durchgeführt. Schweizer Leitungswasser hat hervorragende Qualität – über 80% entspringt aus Quellen in den Bergen oder Hochebenen.

Für den Konsum von Mineralwasser wird häufig das Argument angeführt, dass es einen hohen Anteil an gelösten Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Natrium enthält. Aber: Die meisten Markenwasser sind bezüglich des Mineralgehalts ähnlich wie Trinkwasser, teilweise finden sich sogar nur Spuren von Mineralien in ihnen. Stiftung Warentest kam 2016 zu folgendem Ergebnis: «Mineralstoffe im Mineralwasser sind ein Mythos».

Wer selbst sprudelt, schont das Portemonnaie

Tatsächlich sind das Abfüllen, der Transport und schliesslich der Verkauf von Mineralwasser zu einem weltumspannenden Geschäft geworden, mit denen Milliarden Umsätze generiert werden. Auf Seiten der Konsumenten entstehen Kosten, die sich mit den Wassersprudlern von SodaStream schnell und einfach einsparen lassen: Mit einem Kohlensäure-Zylinder kann der SodaStream bis zu 60 Liter gesprudeltes Trinkwasser herstellen – das entspricht rund sieben Harassen Mineralwasser.

… und die Umwelt!

Aber das ist noch nicht alles: Auch ökologische Gründe sprechen dafür, Leitungswasser zu trinken. Eine Studie, die im Auftrag es BAFU und des SVGW durchgeführt wurde, belegt, dass Mineralwasser die Umwelt bis zu 1‘000 Mal mehr belastet als Hahnenwasser. Denn: Obwohl in der Schweiz über 80 Prozent der PET-Flaschen recycelt werden, landen jährlich immer noch 7900 Tonnen im Abfall. Wer sein Leitungswasser sprudelt, braucht keine PET-Flaschen, die in der Herstellung immense Mengen an Erdöl und Wasser benötigen. Auch die CO2-intensiven Transporte fallen weg und der Energieverbrauch wird um rund 90% reduziert.

SodaStream: beliebtestes Wasser in Schweiz

Es lässt sich jedoch eine Trendwende beobachten: Mittlerweile werden in der Schweiz mehr Millionen Liter Wasser mit dem SodaStream gesprudelt, als eine einzelne Wassermarke im Detailhandel verkauft. Alleine von 2015 auf 2016 erhöhte sich der Wasserkonsum mit dem SodaStream um 10% – während die Verkaufsmengen (in Liter) der anderen grossen Wassermarken stagnierten oder sogar geringfügig abnahmen.

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