Coaching ist doppelt wichtig

von Raho Bornhorst

Raho Bornhorst: Gründer JFB Bornhorst GmbH Freiburg, Profi-Coaching-Ausbilder, Co-Autor

Persönliches Coaching für Führungskräfte in Unternehmen ist heute schon doppelt so wichtig wie vor fünf Jahren. Tendenz steigend. Denn Profi-Feedback hilft, schneller aufs nächste Level zu kommen.  

Als Personaler 2013 die Bedeutung von Coaching in Unternehmen auf einer Skala von 0 – 100 bewerten sollten, wählten sie im Durchschnitt den Wert  26. Diese Einschätzung steht mit 49 auf der Skala im Jahr 2018 nun fast doppelt so hoch im Kurs. Die Prognose für die nächsten zwei Jahre: über  60. Warum?

Die Arbeitsbedingungen haben sich in den letzten Jahren massiv verändert. Es gibt immer wieder neue Trends, Manager müssen permanent umdenken, sich unter Zeitdruck von gewohnten Prozessen lösen und neue Wege finden. Überbelastung ist fast normal. Profi-Coaching inspiriert das Bewusstsein, mit Feedback im Gespräch immer neue praktische Wege zum Erfolg zu finden. 

Führungskräfte haben schliesslich auch einen ganz enormen Einfluss auf das Leistungsvermögen ihrer Mitarbeiter. Denn: Egal, ob die innere Einstellung aktuell souverän oder gestresst ist, überträgt man dies ja auf das Umfeld und damit prägt man das Betriebsklima schon allein durch die Art, wie man denkt und fühlt. Das passiert nicht nur bewusst, sondern meist völlig unbewusst. Im Profi-Coaching kann man klären, wo nicht die Sachzwänge regieren, sondern die eigene innere Haltung so veränderbar wäre, dass sich enorm viel mehr Leistungsfreude freisetzen liesse. 

Impulse aufgreifen und umsetzen
Während man «Management durch Ergebnisorientierung» noch durch Lesen lernen könnte, lassen sich Themen wie Herzlichkeit oder Souveränität im Umgang mit Mitarbeitern nicht so einfach aus Büchern übernehmen. Aber sie wirken massiv positiv. Die Erfahrung zeigt, dass man in Coachings besonders wertvolle menschliche Eigenschaften aufgreifen, ausprobieren und sich auch aneignen kann, wenn man ein latent vorhandenes Interesse daran hat.

Sehr verschiedene Menschentypen, etwa emotionale, bedächtige, leicht zu begeisternde oder auch kühl wirkende Mitarbeiter alle mit gleichermassen freudigem Lächeln führen zu können, ist eine eher seltene Kompetenz. Aber wer sich diese ins Bewusstsein ruft, erntet oft ungeahnte Vorteile nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich, sondern auch als materiell messbare Erfolge.

Man braucht kein Weiser zu sein, um zu sehen, dass die meisten Menschen sich wohlfühlen, wenn man ihnen – bei aller wirtschaftlich motivierten Unternehmertätigkeit – mit einem Lächeln begegnet. Wir Menschen sind viel gesünder, leistungsfähiger und effektiver, wenn wir uns wohlfühlen. Lächeln steckt an. Lachen ist gesund. Das weiss man. Aber wie lernt man, Menschen ein Lächeln zu schenken, wenn man glaubt, nicht viel zum Lachen zu haben?

Sich zwingen bringt wenig. Wer aber innerlich Ruhe, Souveränität und Freude herstellt und lernt, damit neue, grössere Ziel anzusteuern und zu erreichen, ist auf Dauer sehr viel öfter mit einem echten authentischen Lächeln anzutreffen. Das strahlt dann auf Dauer auch ganz von allein – und wirkt so auch im Alltag. Fortsetzung in der nächsten Ausgabe. 

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